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Kirchliche Trauungen für verheiratete Paare

 

Seit dem 1. Juli 2016 können sich gleichgeschlechtliche Paare in Berlin und Brandenburg kirchlich trauen lassen. Die kirchliche Trauung setzt die standesamtliche Trauung voraus, welche seit dem 1. Oktober 2017 in Deutschland möglich ist. Eingetragene Lebenspartnerschaften können auf dem Standesamt in eine Ehe umgewandelt werden.

Der Traugottesdienst sieht genauso aus, wie der zur Eheschließung von Mann und Frau: Es gibt ein Trauversprechen und einen Ringwechsel. Die Trauung wird durch eine Eintragung ins Kirchenbuch dokumentiert. 

Einen entsprechenden Beschluss hat die Landessynode der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) am 9. April 2016 gefasst. Die EKBO war nach Hessen und Nassau und der rheinischen Kirche die dritte der bundesweit 20 EKD-Mitgliedskirchen, die eingetragene Lebenspartnerschaften bei kirchlichen Hochzeiten mit klassischen Ehepaaren gleichstellt.

Eingetragene Lebenspartner und Lebenspartnerinnen, die ihre Partnerschaft seit 2002 in der EKBO haben segnen lassen, können dies nachträglich auf Antrag beider Partner in die Traubücher eintragen lassen.

 

Letzte Änderung am: 18.07.2018